Nach einer langen Fahrt sind wir gegen 2 Uhr Nachts in San Francisco angekommen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite unseres Hostels wurde dann auch gleich ein Auto aufgebrochen und geklaut. In „San Fran“ haben wir im Allgemeinen sehr viele Obdachlose auf den Straßen gesehen. Tagsüber und insbesondere auch nachts. Nachdem wir dann um 11 Uhr in unser Zimmer eingecheckt sind, haben wir uns erst mal ein paar Stunden hingelegt. Nachmittag sind wir dann mal kurz zum Pier (Hafen) und durch China Town gelaufen. Mittwoch war dann natürlich das groß erwartete Halbfinalspiel Deutschland gegen Spanien auf dem Programm gestanden. Das Spiel haben wir zusammen mit vielen anderen Deutschen und Spanischen Fans beim Public Viewing am „Civic Center“ (Regierungsgebäude) angeschaut. Das Ergebnis ist ja leider jedem von euch bekannt :-(. Nachmittag sind wir dann über die Golden Gate Bridge gefahren und waren in Sausalito, einer kleinen Hafenstadt. Dort haben wir uns im „Muir Woods National Park“ die ca. 1000 Jahre alten und mehr als 100 Meter hohen „Reedwods“ angeschaut, und sind ca. 3 Stunden durch den Park gewandert. Wir hatten eine wunderbare Aussicht. Abends habe ich mir mit unserem englischen Zimmerkollegen ein paar Bier gegönnt und er hat mir noch ein paar Tipps für die nächsten Tage gegeben. Donnerstag haben Darius und Chris dann eine Motorradtour mit einer Harley zum „Yosemite National Park“ gemacht und sind erst spät nachts wieder nach Hause gekommen. Ich habe tagsüber eine Bustour durch San Francisco gemacht in der ich die schönsten Teile der Stadt sehen konnte. Unter anderem auch das Hippie Viertel der 60er, Golden Gate Park und den berühmten Hafen „Fisherman`s Warf“. Ich bin auch über die Golden Gate Bridge gelaufen, was mich ca. 30 Minuten gedauert hat. Auf der Brücke war es sehr windig und ziemlich kalt. Von dort aus konnte ich auch das Gefängnis „Alcatraz“ auf seiner kleinen Insel perfekt sehen. Mit einer 27%igen Steigung bin ich auf Lombard Street hoch zu „Russian Hill“ gelaufen. Dieser mit Blumen geschmückte Teil der Straße wird als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet und ist ein Touristenmagnet. Bei diesem starken Gefälle war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Abends habe ich mit ein paar anderen Leuten von meinem Programm, die zu dem Zeitpunkt auch in San Francisco waren, eine Bar- und Clubtour gemacht. Freitag war dann schon unser letzter voller Tag. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen eine Tour auf „Alcatraz“ zu machen, allerdings waren alle Tickets schon für eine Woche im Voraus ausgebucht. Also haben wir nur eine einstündige Rundreise mit einem Boot gemacht, das uns unter der Golden Gate Bridge hindurch, an den kleinen Inseln um San Francisco herum und ganz nah an „Alcatraz“ vorbei gebracht hat. Anschließend haben wir noch ein leckeres Krabbenbrötchen am Pier gegessen. An Pier 39 ist unter anderem auch eine Seelöwenbank, wo sich die Seelöwen ausruhen. Ist schön anzusehen, weil manche Löwen doch immer ein bisschen Unruhe stiften. Zum Abschluss sind wir dann noch mit den altehrwürdigen „Cable Cars“ gefahren, die man aus vielen Filmen kennt. Wir mussten zwar eine Stunde warten, aber es hat sich wirklich gelohnt. Abends sind wir dann wieder mit ein paar anderen Leuten von unserem Programm in einen Club gegangen. Samstag ging es dann früh gleich los weiter Richtung Süden nach Los Angeles! San Francisco war die ganze Woche über nicht besonders warm. Wir hatten meist nicht mehr wie 20 Grad Celsius. Der Küstenwind hat es dann noch mal ein bisschen kälter gemacht. Es waren trotzdem 4 geniale Tage!!

Vor der Golden Gate Bridge auf unserer Bootstour

auf dem Cable Car
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